Die Idee hinter diesen Seiten

Sie hören. Sie sehen. Doch sie sollen nicht reden. Sie arbeiten mit Urtönen, Urworten und Urzeichen. Sie schöpfen aus sich selbst, aus aller Anfang. Sie sind Personen wie nur wenige andere. Sie sind Urheber und Träger von Urheberrechten. Noch bevor der Gehalt dieser Urheberrechte verstanden worden ist, erscheint er reduziert auf Rechte von Nutzern, gleichgültig ob Privaten oder Professionellen, von Kunstvermarktern und einer verbeamteten Museumslobby. Es geht um deren Einkommen und dessen Sicherung, nicht das Einkommen von bildenden Künstlern/innen. Was die Urheberrechte zwischen Urheberpersönlichkeitsrechten und Verwertungsrechten eigentlich bedeuten, ist gerade auf dem Gebiet der bildenden Kunst noch kaum reflektiert. Regelungen wie die Trennung von Sacheigentum und geistigem Eigentum benachteiligen bildende Künstler/innen im Funktionszusammenhang der Kunstfreiheit und in ihrem Recht auf eine angemessene Beteiligung an der Nutzung von geistigem Eigentum. Auf diesen Seiten soll eine Besinnung auf die notwendigen Inhalte von Urheberrechten bildender Künstler/innen möglich sein und möglich werden. Auf diesen Seiten sollen darüberhinaus die Spannungen zwischen Schöpfertum und Urheberrechten einerseits und Forderungen nach Diskretion und freie Gewährung des Gebrauchs sichtbar gemacht und reflektiert werden.