Die Idee hinter diesen Seiten

Bildnerische Kreativität und Kunst im Sinne von bildnerischen Darstellungen von Empfindungen und Reflexionen des Schöpfers bzw. der Schöpferin zu Gegenständen der realen Welt oder der Phantasie können als Beziehungs- und Bindungsarbeit verstanden werden. Als solche sind die Ergebnisse dieser Arbeit (Werkstücke/Werke) Angebote am Außenstehende, in Beziehung und Verbindung zu einem Thema, zu einer bestimmten Gestaltung, zu einer bestimmten Komposition zu treten. Sie sind Angebote, in eine Kommunikation miteinander zu treten.

Ein wichtiger Teil dieser Kommunikation kann aus der Erfahrung hervorgehen, dass ein und dieselbe Ausgangslage zu höchst unterschiedlichen Annäherungen und gestalteten Selbstmitteilungen der Einzelnen einer Gruppe führen kann, wenn Ziele der Schöpfung nicht von außen vorgegeben werden, sondern eigengesetzlich allein vom schöpferischen Individuum bestimmt werden. Es ist die Erfahrung der Einzigartigkeit jedes Einzelnen.

Die Erfahrung der Einzigartigkeit jedes Einzelnen begründet unter Schöpfern und Schöpferinnen ein Bewußtsein für die Schutzbedürftigkeit dieser Einzigartigkeit und ihrer Möglichkeiten der bildnerischen Selbstmitteilung. Diese Schutzbedürftigkeit bezieht sich einerseits auf den Schöpfungsprozess. Sie bezieht sich andererseits auf die öffentliche Darbietung der Ergebnisse.

Das Bewußtsein der Vielfalt von Einzigartigen in unserer Gesellschaft und der Schutzbedürftigkeit von Einzigartigkeit mündet im Falle der Anerkennung des Wertes der Einzigartigkeit in ein radikal-demokratisches Denken und Fühlen. 

Alle Formen bildnerischer Kreativität und Kunst sind ein Mittel gegen Bindungs- und Beziehungslosigkeit, wie sie durch bestimmte Erziehungsformen und bestimmte gesellschaftliche Verhältnisse zur Erscheinung gekommen sind und kommen. 

Handwerkliche Arbeiten befriedigen durch die Erfahrung der physischen Selbstmächtigkeit, halten sich aber an vorgegebene Regeln/Normen. Eine jede bildnerische Hervorbringung führt über diese physische Erfahrung hinaus in den Bereich der geistigen Selbstmächtigkeit.

Das bewirkt Begehrlichkeiten bei denen, die diese Erfahrungen der Selbstmächtigkeit nicht haben, aber darin eine Potenz sehen, die sie entweder kontrollieren oder sich durch Diebstahl selbst aneignen wollen.

Die Folge sind Eingriffe und Übergriffe, die teilweise als so selbstverständlich angesehen werden, dass auch wohlmeinende Menschen keinerlei Bewußtsein für die Eingriffe und Übergriffe haben.

BiKUR, das Institut für Bildkünstlerrechte, nimmt sich dieser Situation an. Die gemeinnützige Initiative will ein Bewußtsein für diese Eingriffe und Übergriffe schaffen. In der Gemeinschaft der Bürger wie auf der Ebene des Gesetzgebers.

Diese Seite ist im Aufbau. Ergebnisse von Umfragen und Einzelinitiativen sollen nach und nach vorgestellt werden. Die Mitarbeit von Interessierten ist jederzeit willkommen.